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Mathias Rinka | Freier Wirtschaftsjournalist / Redaktor

Peter Staub stösst zu PropTech1 Ventures hinzu

Peter Staub, CEO und Gründer vom Schweizer Immobilienberatungsunternehmen pom+, wird nach Beat Schwab zweiter Venture Partner aus der Eidgenossenschaft beim deutschen VC-Fonds PropTech1 Ventures, der sich auf europäische PropTech Startups spezialisiert hat. Staub ist Inhaber des Lehrstuhls Digital Real Estate an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und verantwortet das Innovationslabor LAB100 an der Zürcher Europaallee. Er gilt als einer der aktivsten Experten im Schweizer PropTech-Segment und veranstaltet u.a. jährlich die Konferenz Digital Real Estate Summit in Brugg Windisch. Zudem ist Staub als Business Angel mit dem Fokus PropTech aktiv. Für PropTech1 sei die Aufnahme von Peter Staub nach dem kürzlich durchgeführten Investment in das Schweizer Big-Data-PropTech Archilyse und der Aufnahme von Beat Schwab, ehemaliger Head Global Real Estate der Credit Suisse und früherer CEO von Wincasa, als Venture Partner und Investor "nunmehr der dritte Schritt zur Etablierung einer permanenten Präsenz im für PropTech-Innovationen attraktiven und vergleichsweise reifen Schweizer Markt". Zugleich gibt PropTech1 Ventures bekannt, "zeitnah auch ein Büro in Zürich" eröffnen zu wollen. (Autor: Mathias Rinka) - Weiterführende Informationen hier: https://proptech1.ventures

Studie: PropTech-Entrepreneure beklagen bei den Etablierten "langsame Entscheidungsprozesse"

In der aktuellen Startup-Studie von Union Investment und dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), für die weltweit rund 100 PropTech-Unternehmen befragt wurden, nennen über 52% der digitalen Innovatoren "langsame und anstrengende Entscheidungsprozesse" als Hauptproblem bei der Anbahnung von Kooperationen mit etablierten Unternehmen. Für 68% der Studienteilnehmer steht daher die Beschleunigung von Entscheidungsprozessen bei ihren Partnern ganz oben auf der Wunschliste, wenn es um gute Kooperationen geht, gefolgt von höherer Risikobereitschaft auf Seiten der Grownups und einer grösseren Offenheit für unterschiedliche Kollaborationsmodelle (jeweils 60% der Nennungen). "Regulierung, IT-Sicherheit und Dokumentationspflichten kombiniert mit der Vielzahl festgelegter Prozesse wirken auf Startups wie ein Hindernisparcours, der Kooperationen mit den etablierten Immobilienunternehmen den Weg versperrt", sagt Jörn Stobbe, Chief Operating Officer und Geschäftsführer der Union Investment Real Estate GmbH. "Entscheidungsprozesse lassen sich nicht disruptiv verändern", kommentiert er die Umfrageergebnisse. Startups müssten lernen, dass komplexe Entscheidungsprozesse und die praktizierte Offenheit bei vielen Immobilienplayern, Partnerschaften in unterschiedlichsten Konstellationen einzugehen, keine Gegensätze seien, sondern sich sogar wechselseitig bedingen würden. Pilotprojekte seien dabei der effizienteste Weg, sich kennenzulernen und herauszufinden, wo die echten Schmerzpunkte ("pain points") des Kunden liegen. Für fast drei Viertel der an der Studie teilnehmenden PropTechs sind Pilotprojekte der wichtigste Weg, um mit echten Kunden ins Gespräch zu kommen und ihre Idee einem Test zu unterziehen. Joint-Ventures und das Sparring mit Experten geniessen unter den verschiedenen Kooperationsformen ebenfalls eine hohe Bedeutung, wohingegen Co-Investments, die Entwicklung von Minimum Viable Products (MVPs) oder gemeinsame Events bei den PropTechs weniger stark nachgefragt sind. Das grösste Potenzial für eine Zusammenarbeit mit etablierten Immobilienplayern sehen PropTechs gemäss Studie in der Phase der Gebäudenutzung (48%), wobei auch in anderen Phasen im Immobilien-Lebenszyklus - Entwicklung (34%) und Investment (21%) - interessante Ansätze zur Kooperation gesehen werden. Insgesamt bestätigt die Studie das hohe Interesse von PropTech-Startups an Kooperationen mit der Branche: Mehr als 70% der Studienteilnehmer suchen mehr oder weniger aktiv den Zugang zu etablierten Playern. Die Triebfeder für Kooperationen sind dabei weniger als erwartet die erhofften Zugänge zu Big Data, Kapital oder regionalen Märkten. Eine herausragende Rolle spielt offensichtlich der Zugang zum Know-how und der Expertise von Grossunternehmungen (57%). Vor allem sind es aber mit fast 80% der Nennungen grosse Immobilienportfolios, die Kooperationen für PropTechs so interessant machen. Die aktuelle Studie zeige, wie relevant für Konzerne der richtige Zugang und Partner in die Gründerszene sei, damit durch eine erfolgreiche Moderation auch eine erfolgreiche Kollaboration stattfinden kann, sagt Benjamin Rohé, Managing Director und Gründer von GTEC. "Das ist besonders wichtig, wenn es um strategische Beteiligungen oder Co-Creation geht. Besonders in alten, etablierten Industrien wie der Immobilienwirtschaft können Startups und Konzerne viel voneinander lernen und miteinander Wert schaffen." (Autor: Mathias Rinka) --- Die PropTech-Studie ist unter dem folgenden Link verfügbar: http://www.gtec.center/proptechstudysignup/ ---

Blackprint Booster will europäischer PropTech-Hub werden

Der Accelerator Blackprint PropTech Booster soll zum europäischen PropTech-Hub ausgebaut werden. Ziel ist es gemäss Geschäftsführer Alexander Ubach-Utermöhl, mit einem noch breiteren Netzwerk an Industriepartnern und Kapitalgebern künftig verstärkt auch PropTechs aus dem europäischen Ausland zu fördern und im Rahmen von Pilotprojekten weiterzuentwickeln. "Wir wollen die Transformation der Immobilienwirtschaft gemeinsam mit unseren Partnern aktiv mitgestalten und werden unseren Fokus deshalb nun noch ausweiten. Wir beobachten in ganz Europa viele spannende Ansätze, die die Branche effizienter gestalten möchten. Der deutsche Markt ist gross genug, um entsprechend zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu skalieren", sagt Ubach-Utermöhl. Man wolle den Blackprint PropTech Booster "zum führenden Hub für europäische Startups und Scaleups" machen und Gründerteams auf Basis dieser Plattform die Möglichkeit geben, erfolgreich zu expandieren. In seinen ersten drei Runden hat der Ende 2016 gegründete Accelerator insgesamt 153 PropTech-Unternehmungen geprüft. Zwölf ausgewählte Teams nahmen jeweils sechs Monate lang an intensiven Coachings teil und führten Pilotprojekte mit den strategischen Programmpartnern durch. In der dritten Runde waren dies das auf Mieterkommunikation mittels künstlicher Intelligenz spezialisierte Unternehmen Bots4You, die finnische Finanzmodellierungs- und Simulationssoftware für Immobilienportfolios Exquance, die Plattform für die digitale Verwaltung von Mietkautionen Rentseed und der 'Online-Dachdecker' Stegimondo. An elf der zwölf Tech-Unternehmen beteiligte sich der Booster über seinen Fonds. Zudem vermittelte der Accelerator den PropTechs auch Kontakte für Anschlussfinanzierungen. Insgesamt sammelten die Unternehmen rund acht Millionen Euro ein. Jeweils mehr als eine Million Euro sicherten sich Roomhero (erste Runde), Simplifa und VRnow (beide jeweils zweite Runde). Aktuell zählt der Booster 527 PropTechs in der DACH-Region. Die höchsten Anteile entfallen auf die Bereiche Vermitteln (30%) und Verwalten (16%). "Aktuell spielt die Vermittlung noch die grösste Rolle. Wir sehen allerdings, dass neue digitale Geschäftsmodelle immer technologie-getriebener werden. Deshalb gehen wir davon aus, dass der Anteil und der Einfluss der PropTechs insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz oder Internet of Things deutlich zunehmen wird", sagt Jakob Schulz, Senior Program Manager bei Blackprint PropTech Booster. Gleichzeitig beobachte man ein immer grösseres Wachstumspotenzial für PropTechs in der DACH-Region: So seien Zahl und Höhe der Finanzierungsrunden in den vergangenen Jahren merklich gestiegen. 2018 zählte der Booster bislang 46 Finanzierungsrunden mit einem Gesamtvolumen von 164,2 Millionen Euro. 2017 waren es 27 Runden mit einem Gesamtvolumen von rund 176 Millionen Euro. Von den gezählten Finanzierungsrunden lagen dieses Jahr bereits 21 teilweise deutlich über einer Million Euro. Darüber hinaus habe sich die Zeit, welche von der Gründung neuer PropTechs bis zur ersten grossen Finanzierungsrunde vergeht, seit 2013 nahezu halbiert. "Dadurch, dass sich immer mehr VC-Fonds und strategische Investoren an PropTechs beteiligen, professionalisiert sich der Finanzierungsmarkt zunehmend", lautet Schulz' Resumée. Der offizielle Start für die vierte Programmrunde des Blackprint PropTech Boosters ist im Februar 2019. Derzeit läuft bereits die Bewerbungsphase via http://blackprintbooster.de/batch-4-applications-open/ (Autor: Mathias Rinka)

Beat Schwab macht bei PropTech1 Ventures mit

Beat Schwab, früherer Head Global Real Estate im Asset Management der Credit Suisse und einstiger CEO von Wincasa, steigt als Schweizer Venture Partner bei PropTech1 Ventures https://proptech1.ventures , Deutschlands erstem auf europäische PropTech-Startups spezialisierten Venture-Capital-Fonds, ein. Er ist bereits seit mehreren Jahren als Business Angel im PropTech-Umfeld aktiv. "In der neuen Rolle des Venture Partners wird er seine umfassende Expertise im Asset und Property Management sowie sein Netzwerk aus seiner jahrzehntelangen Karriere im Immobiliensektor einbringen", heisst es. Beat Schwab investiert in diesem Zuge auch über seine private Gesellschaft Schwab & Kuster AG (Winterthur) in PropTech1. Nach einem Investment in das Big-Data-PropTech Archilyse sei die Aufnahme von Schwab als Venture Partner der nächste Schritt, heisst es weiter. Aktuell ist er unter anderem VR-Präsident der an der Schweizer Börse kotierten Immobiliengesellschaft Zug Estates sowie VR-Mitglied bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und der Raiffeisen Schweiz Genossenschaft. "Ich bin vom Investmentansatz und dem Team von PropTech1 überzeugt und freue mich daher sehr darauf, mich bei der Generierung von neuen Investments, als Brückenkopf zwischen alter und neuer Welt sowie auch als Unterstützer der Portfoliounternehmen zur Verfügung zu stellen", sagt Schwab. Nikolas Samios, Managing Partner von PropTech1 Ventures, ergänzt: "Beat Schwab als einer der absolut führenden Köpfe im europäischen Large-Scale-Asset-Management komplementiert mit seinem Wissen die Kompetenzen unseres Teams hervorragend. Wir erweitern somit auch unsere Präsenz im für uns attraktiven Schweizer Markt." (Autor: Mathias Rinka)

Crowdhouse will weiter wachsen - aber ohne die LUKB

Das Zürcher Proptech- und Fintech-Unternehmen Crowdhouse AG muss bei ihren weiteren Expansionsplänen ohne die Luzerner Kantonalbank (LUKB) auskommen. Wie das Finanzinstitut mitteilte, hat man sich nach zweieinhalb Jahren von der Beteiligung an Crowdhouse getrennt und die Anteile an bestehende Aktionäre des Crowdinvestors veräussert. Crowdhouse liess verlauten, man führe zurzeit "intensiv Gespräche mit verschiedenen strategischen Investoren" für die geplanten weiteren Entwicklungsschritte. Mit einem Transaktionsvolumen von über 600 Millionen Franken, 100 Mitarbeitern und einer jährlichen Wachstumsrate von über 100 Prozent gehört die Crowdhouse AG drei Jahre nach dem offiziellen Start zu den erfolgreichsten Akteuren auf dem Schweizer Immobilienmarkt. Man wolle nun das Aktionariat erweitern, "um die Digitalisierung und Liquidität des Immobilienmarktes weiter voranzutreiben", erklärte CEO Robert Plantak die "strategische Entscheidung". Der Schweizer Immobilienmarkt sei nach wie vor geprägt von Ineffizienz, Intransparenz und beschränkten Zugängen. "Aktuell werden jährlich Immobilienvolumen von rund 30 Milliarden Franken auf konventionelle und analoge Art transferiert. Wir sind davon überzeugt, mit neuen Partnern an unserer Seite unsere Vision eines digitalen Immobilien-Oekosystems weiter vorantreiben zu können und mehr Effizienz, Transparenz und Liquidität zu schaffen", zeigt er sich überzeugt. Im Zuge der neuen geplanten Partnerschaften soll das Immobilienvolumen auf der Crowdhouse-Plattform weiterhin signifikant zunehmen. Die angestrebten Partnerschaften werde man nutzen, um neben dem bestehenden Miteigentums-Modell weitere Produkte und Dienstleistungen für den Kauf, Verkauf, die Finanzierung, sowie die Investition in Schweizer Immobilien am Markt zu etablieren. (Autor: Mathias Rinka)

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