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PropTech

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Mathias Rinka | Freier Wirtschaftsjournalist / Redaktor

Schindler gründet Startup für die digitale Transformation

Die Schindler Gruppe hat die Gründung von BuildingMinds bekanntgegeben. Das neue Start-up habe das Ziel, "die Bewirtschaftung und Verwaltung von Immobilien mit einer Software-as-a-Service-Plattform zu optimieren", heisst es. In Partnerschaft mit Microsoft nutzt BuildingMinds die Microsoft-Cloud-Plattformen Azure und Dynamics 365. BuildingMinds werde als "Serviceplattform für die Immobilienbewirtschaftung" das Management von Gebäuden verändern, so Schindler. Das Startup will eine vollständig integrierte und produktübergreifend kompatible Cloud-Lösung entwickeln, die Gebäudebesitzern eine höhere Transparenz bieten und die betriebliche Effizienz steigern soll, indem alle Liegenschaften und Dienstleister vernetzt sind und zentral verwaltet werden können. BuildingMinds hat seinen Sitz in Berlin und wird Kunden weltweit bedienen. Bis zum Jahresende soll das Startup-Team auf über 100 Digitalisierungsexperten wachsen. "BuildingMinds wird Gebäudebesitzer weltweit mit verschiedenen Smart-Building-Lösungen bei der Bewältigung ihrer vielfältigen Aufgaben unterstützen", sagt Jean-Philippe Courtois, Executive Vice President und President, Microsoft Global Sales, Marketing and Operations. Das Marktforschungsunternehmen Orbis Research prognostiziert, dass der Smart-Building-Markt von rund acht Milliarden US-Dollar (2016) auf rund 58 Milliarden im Jahr 2023 wachsen wird. "Heute werden für die Verwaltung und den Betrieb von Liegenschaften oft unterschiedliche, nicht miteinander vernetzte Lieferanten-Applikationen eingesetzt. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung sehen sich Immobilienbesitzer mit der Herausforderung konfrontiert, die auf verschiedene Applikationen verteilten Daten ihrer Immobilienportfolios zu verwalten", ergänzt Jens Müller, COO von BuildingMinds. Die neu gegründete Firma wird als eigenständiges Unternehmen der Schindler Gruppe geführt. Schindler stellt dem Startup als alleiniger Aktionär Mittel in Höhe von bis zu 150 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Viertel dieser Kosten werde voraussichtlich noch dieses Jahr (2019) anfallen, schreibt der Konzern in seiner Mitteilung. (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen über das neue Startup- und PropTech-Unternehmen unter http://www.buildingminds.com/

Drees & Sommer beteiligt sich an PropTech InterfaceMA

Der internationale Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementkonzern Drees & Sommer hat sich mit 20 Prozent an der als PropTech im Jahr 2013 gegründeten InterfaceMA GmbH (Berlin) beteiligt. Die junge Firma mit ihren derzeit 25 Mitarbeitenden spezialisiert sich auf die Entwicklung von B2B-Software und -Dienstleistungen für die Immobilienbranche. Das Unternehmen entwickelt eine Schnittstellen-Software, die auf Daten aus unterschiedlichsten Quellen und Einzeltools zugreifen kann, und macht die Daten, die eigentlich durch ihre Silo-Datenhaltung nicht miteinander verbunden sind, einheitlich und auswertbar. "Die Zukunft der Bau- und Immobilienwirtschaft wird mittel- bis langfristig immer mehr von neuen Geschäftsmodellen bestimmt, die heterogene Daten verschiedener Systeme und Formate unkompliziert zusammenführen, analysieren und zu wichtigen Informationen verknüpfen. Hier hat die InterfaceMA bereits vielversprechende Lösungen entwickelt. Daher bauen wir unsere bereits bestehende Kooperation in Form einer Beteiligung aus“, sagt Drees & Sommer-Vorstand Steffen Szeidl. Ziel sei es, ein Tool zu entwickeln, mit dem es Immobilienunternehmen benutzerfreundlich gelingt, verfügbare, aber nicht miteinander kompatible Gebäude,- Nutzer sowie Kommunikations- und Prozessdaten sinnvoll miteinander zu verbinden und auszuwerten. Hiervon sollen künftig insbesondere Asset-, Facility- und Fonds-Manager profitieren. Im Einsatz sind bereits eine Lösung für die Technical Due Diligence (TDD) und die App Real Estate Booster, mit der alle Daten einer TDD vor Ort digital erfasst und umgehend am Desktopa-Arbeitsplatz weiterverarbeitet werden können. Das Besondere daran: Inhalt, Aufbau und die automatisch generierten Exportdokumente lassen sich flexibel und unkompliziert anpassen, so z.B. an den unterschiedlichen Immobilien-Assetklassen (wie Hotels, Wohn- oder Büroimmobilien). (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen zu dem Berliner PropTech unter https://interfacema.de/

Allthings mit neuen Standorten in Amsterdam und London

Bei der Serviceplattform Allthings geht es international mit grossen Schritten voran: Nachdem sich das deutsch-schweizerische PropTech-Unternehmen in seinen beiden Heimatmärkten etabliert hat, werden nun sukzessive neue Standorte in Europa aufgebaut. Zum Jahreswechsel 2018/2019 eröffnete Allthings sowohl in London als auch in Amsterdam jeweils ein Büro und ist dort nun mit eigenen Mitarbeitern in diesen Märkten präsent. Damit folge das Unternehmen der in der Series A bekanntgegebenen Internationalisierungsstrategie, erklärt Marc Beermann, Mitgründer und Chief Growth Officer, anlässlich der Eröffnung der Allthings-Standorte Nummer fünf und sechs. Inzwischen nutzten über 200 mittlere bis grosse Immobilienunternehmen und Dienstleister die Allthings-Plattform, um Mieter, Eigentümer und Dienstleister über eine zentrale Plattform miteinander zu vernetzen, die Transparenz in Gebäuden sowie die Mieterzufriedenheit zu erhöhen und Prozesse, wie etwa die Kommunikation, effizienter zu gestalten, so Beermann. "Durch die neuen Standorte können wir unsere Bestandskunden nun auch international betreuen. Gleichzeitig stellen wir fest, dass der Bedarf der Immobilienunternehmen europaweit ähnlich ist und werden auch neue Kunden in England und den Niederlanden langfristig bei ihrer Digitalisierungsstrategie begleiten." Das im Jahr 2013 in Basel als Spin-off der ETH Zürich gegründete Unternehmen verfügt heute neben London und Amsterdam über Niederlassungen in Basel, Berlin, Frankfurt/Main und Freiburg/Breisgau. (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen zu diesem PropTech unter http://www.allthings.me

PropTech-Plattform weiter auf Expansionskurs

Die Immobilien-Vermietungs- und Asset-Management-Plattform EverReal hat in ihrem ersten Geschäftsjahr seit dem Marktstart im Januar 2018 mehr als 65.000 Anfragen über ihr Portal abgewickelt. Das PropTech will den gesamten Vermietungsablauf von der Vermarktung bis zur Wohnungsübergabe digitalisieren und weitgehend automatisieren. Zwölf Monate nach der Markteinführung wird sie von einer Reihe von Wohnungsunternehmen, Verwaltern, Asset-Managern und Maklern eingesetzt, die insgesamt rund 150.000 Wohneinheiten verwalten. Darunter befinden sich grosse Bestandshalter wie MEAG und Foncia Deutschland, aber auch mehrere kleinere und mittelständische Immobilienunternehmen wie etwa Calenberger Immobilien oder Orbis Real Estate. Aus Sicht der Unternehmen konnten passende Mieter schneller identifiziert und Mietverträge zügiger abgeschlossen werden. "Inzwischen ist die Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft definitiv angekommen. Mutige, vorausschauende Unternehmen haben ihre Prozesse bereits konsequent digitalisiert oder sind gerade dabei“, sagt Nessim Djerboua, Mitgründer und CEO von EverReal. Ein weiterer wichtiger Vorteil für die Kunden bestehe auch darin, dass EverReal DSGVO-konform ist und dass sie jederzeit vollen Zugriff auf ihre Daten behalten, so Djerboua. Im Vermietungsprozess sei eine Reduktion des Zeitaufwands um 50 bis 80 Prozent möglich. Für die kommenden Monate sind eine Ergänzung der Vermietungs- und Asset-Management-Plattform um integrierte Mehrwertdienstleistungen sowie die Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten auf andere Immobiliennutzungsarten sowie auf den Verkauf von Immobilien geplant. (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen zum PropTech EverReal unter https://www.everreal.co/

PropTech1 Ventures investiert auch in Architrave

PropTech1 Ventures, Deutschlands erster auf europäische PropTech-Startups spezialisierter VC-Fonds, investiert 2 Mio. Euro in das PropTech Architrave und ist damit der erste Finanzinvestor der Immobilienmanagement-Plattform von Gründer und CEO Maurice Grassau. Das PropTech-Unternehmen digitalisiert sämtliche Dokumente eines Immobilienportfolios und stellt diese ihren Eigentümern und deren Dienstleistern in einem digitalen Datenraum zur Verfügung. Bei der Transkation von Immobilienobjekten zwischen zwei Eigentümern ermöglicht Architrave dem Käufer darüber hinaus Zugriff auf einen gepflegten Dokumentenkatalog und erübrigt eine umständliche Neuerfassung der Daten. Mit dem kürzlich eingeführten KI-Roboter DELPHI etabliert sich Architrave zusätzlich als Vorreiter der Robotic Process Automation (RPA) in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI). Der KI-unterstützte Service übernimmt sämtliche ressourcenintensiven Routinetätigkeiten im Dokumentenmanagement. Aktuell verwaltet Architrave für Marktakteure wie Aberdeen Standard Investments, Union Investment Real Estate, Beos und Kintyre rund 3.400 Assets im Wert von ca. 60 Mrd. Euro. "Auf Basis der extrahierten Daten können weiterhin diverse wertstiftende Zusatzdienste realisiert werden", so Architrave-Gründer Grassau. "Architrave hat die besten Voraussetzungen, den Branchenstandard für eine Asset Management 2.0-Plattform zu schaffen. Es hat wie kaum ein anderes PropTech verstanden, dass Big Data und KI leere Phrasen bleiben, solange nicht zunächst eine kritische Masse an strukturierten digitalen Daten erhoben wurde. (...) Architrave verfügt (...) über die bestmögliche Ausgangsposition für alle denkbaren Ausbauschritte der digitalen Datenanalyse", sagt Nikolas Samios, Managing Partner von PropTech1 Ventures. (Autor: Mathias Rinka)

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