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PropTech

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Mathias Rinka | Freier Wirtschaftsjournalist / Redaktor

Schweizer FlexOffice kooperiert mit Berliner PropTech Sensorberg

FlexOffice, Betreiber von flexiblen Büroflächen in der Schweiz, und das Berliner PropTech-Unternehmen Sensorberg haben eine Zusammenarbeit beschlossen. Erste Projekte werden in Zürich und in Bern angegangen, weitere in Genf und Basel sollen folgen. An den FlexOffice-Standorten sollen Mitglieder künftig die Gebäude, Gemeinschaftsflächen oder einzelne Büroräume rund um die Uhr via Smartphone betreten können. Das PropTech Sensorberg stellt dafür sowohl die notwendige Hardware als auch die Software zur Türöffnung und für das digitale Management der Zutrittsberechtigungen zur Verfügung. Zunächst wird die neue Kooperation in den beiden FlexOffice-Filialen in der ehemaligen Fraumünsterpost in Zürich und im Murifeld in Bern getestet. Die weiteren FlexOffice-Flächen in Basel am Barfüsserplatz (Eröffnung: Q1-2020) und in Genf im Gebäude Patio Plaza sollen ebenfalls von Sensorberg digitalisiert werden. FlexOffice richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen und Startups, aber auch an grosse Firmen. Durch die digitale Zutrittssteuerung will der Betreiber flexibler Büroflächen den Nutzerkomfort an seinen Standorten erhöhen, gleichzeitig aber auch das Zugangsmanagement effizienter gestalten. Weitere Filialen plant das Unternehmen in Lugano, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zug sowie eine weitere Niederlassung in Zürich. Die Authentifizierung der Nutzer und die anschliessende Türöffnung laufen über eine von Sensorberg entwickelte App. An den Eingangstüren zu den Gebäuden und an allen Türen auf der Mietfläche baut das Berliner PropTech spezielle Kontakt- und Verbindungspunkte, so genannte Access Hubs, ein. An diese sendet das Smartphone via Bluetooth ein Signal zur Türöffnung. Das System verifiziert daraufhin die Berechtigung und erteilt das Kommando für die öffnung. Neben dem digital gesteuerten Zutritt lassen sich bei Bedarf jederzeit weitere Features - etwa die Heiz- und Luftregulierung - in die Sensorberg-Lösung integrieren, heisst es weiter. Die Nutzungsdaten laufen im Hintergrund auf einer intelligenten Plattform zusammen, über die der Betreiber auch die Auslastung seiner Fläche gezielt steuern und Dienstleister wie Reinigungsfirmen effektiver einsetzen kann. (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen zu den Firmen unter den folgenden Links: https://flexoffice.swiss und https://sensorberg.com

PropTech Wunderflats nimmt Venture-Kapital auf

Wunderflats, Marktplatz für möbliertes Wohnen auf Zeit in Deutschland, hat im Rahmen eines Series-B-Investment acht Millionen Euro aufgenommen. Lead-Investor ist dabei PropTech1 Ventures, Deutschlands erster auf europäische PropTech Startups spezialisierter Venture-Capital-Fonds. Auch Wunderflats-Bestandsgesellschafter wie die IBB Beteiligungsgesellschaft, Creathor Ventures und Axel Springer Digital Ventures haben ihre Investments erhöht.Über den Marktplatz können Mieter deutschlandweit ein möbliertes Apartment ab einer Mietdauer von einem Monat vollständig online buchen. Knapp 5.000 Unternehmen finden nach Angaben des Berliner PropTech-Unternehmens bereits möblierte Wohnungen für ihre Mitarbeiter über Wunderflats, welches für Immobilienbesitzer die Online-Präsentation und Vermarktung der Wohnung über die automatische Erstellung von rechtskonformen Mietverträgen bis hin zur vollständigen Übernahme der Mieterinteraktion übernimmt.Das Portfolio von Wunderflats-Wohnungen setzt sich zu einem Fünftel aus Serviced Apartmenthäusern kommerzieller Vermieter und zu 80 Prozent aus Einzelwohnungen von privaten Vermietern zusammen. «Die Flexibilisierung der Mietmärkte ist derzeit eines der ganz grossen Mega-Themen in der Immobilienwirtschaft. Was WeWork und Co. für die Büronutzung geschaffen haben, verwirklichen Wunderflats und seine Kunden für das Thema Housing as a Service», sagt Nikolas Samios, Managing Partner von PropTech1 Ventures.Der VC-Fonds PropTech1 Ventures wurde von dem Immobilienunternehmer Marius Marschall von Bieberstein (Managing Partner evoreal) sowie Nikolas Samios und Anja Rath (Managing Partner der Cooperativa Venture Group) ins Leben gerufen und wird u.a. von den Venture Partnern Dr. Beat Schwab (ehemaliger Head of Global Real Estate Asset Management Credit Suisse), Andreas Wende (geschäftsführender Gesellschafter NAI apollo), Christian Vollmann (CEO & Gründer Nebenan.de), Kristofer Fichtner (Mitgründer Thermondo), Nicholas Neerpasch (CEO & Mitgründer von Doozer) und Dr. Peter Staub (CEO & Gründer der Immobilienberatung pom+) aktiv unterstützt. Zu den Fondsgesellschaftern gehören bislang ca. 30 Immobilienunternehmen und -unternehmer aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette.(Autor: Mathias Rinka)Mehr Informationen zu Wunderflats unter https://www.wunderflats.com/de/

PropTech eMonitor schliesst Finanzierungsrunde ab

In seiner ersten Finanzierungsrunde hat die Schweizer Property Technology Firma eMonitor (St. Gallen) gesamthaft 1,06 Millionen CHF eingesammelt. Zu den neuen Investoren des Vorreiters digitaler Vermietungsprozesse zählen u.a. Alpana Ventures SA (Genf), die Platanus Holding AG (Spross Gruppe, Zürich) sowie die Stiftung Startfeld aus St. Gallen. Die Schweizer PropTech-Firma eMonitor zählt viele grosse Wohnungsbestandshalter, wie etwa die Liegenschaftsverwaltung der Stadt Zürich und die Stadtwerke München, zu ihren Kunden. Zu den kürzlich betreuten Vermietungsprozessen zählen überdies neue Wohnprojekte der Livit AG (Guggachpark), H&B Real Estate AG (Sunnehalt), Halter AG (Huebergass) und Privera (Zwicky Riedgarten, Im Guss) sowie Liegenschaften von Regimo (Reitmen), AXA IM und der Gemeinde Horgen. "Mit der nun erfolgreich abgeschlossenen Finanzierungsrunde streben wir noch in diesem Jahr die weitere Expansion in der DACH-Region und den Ausbau des Kerngeschäftes in der Schweiz an. Ab Spätsommer werden wir unserem deutschen Kundenkreis die volle Bandbreite unserer Software anbieten und ihnen die grossen Vorteile von digitalen Vermietungsprozessen und Datenvisualisierung in Echtzeit näherbringen", kündigt Daniel Baur, Mitgründer von eMonitor, an. "Unser Ziel ist es, den Vermietungsprozess einfach, effizient und fair zu gestalten und damit das Leben in Städten zu verbessern." (Mathias Rinka) - Weitere Informationen unter www.emonitor.ch

Schindler gründet Startup für die digitale Transformation

Die Schindler Gruppe hat die Gründung von BuildingMinds bekanntgegeben. Das neue Start-up habe das Ziel, "die Bewirtschaftung und Verwaltung von Immobilien mit einer Software-as-a-Service-Plattform zu optimieren", heisst es. In Partnerschaft mit Microsoft nutzt BuildingMinds die Microsoft-Cloud-Plattformen Azure und Dynamics 365. BuildingMinds werde als "Serviceplattform für die Immobilienbewirtschaftung" das Management von Gebäuden verändern, so Schindler. Das Startup will eine vollständig integrierte und produktübergreifend kompatible Cloud-Lösung entwickeln, die Gebäudebesitzern eine höhere Transparenz bieten und die betriebliche Effizienz steigern soll, indem alle Liegenschaften und Dienstleister vernetzt sind und zentral verwaltet werden können. BuildingMinds hat seinen Sitz in Berlin und wird Kunden weltweit bedienen. Bis zum Jahresende soll das Startup-Team auf über 100 Digitalisierungsexperten wachsen. "BuildingMinds wird Gebäudebesitzer weltweit mit verschiedenen Smart-Building-Lösungen bei der Bewältigung ihrer vielfältigen Aufgaben unterstützen", sagt Jean-Philippe Courtois, Executive Vice President und President, Microsoft Global Sales, Marketing and Operations. Das Marktforschungsunternehmen Orbis Research prognostiziert, dass der Smart-Building-Markt von rund acht Milliarden US-Dollar (2016) auf rund 58 Milliarden im Jahr 2023 wachsen wird. "Heute werden für die Verwaltung und den Betrieb von Liegenschaften oft unterschiedliche, nicht miteinander vernetzte Lieferanten-Applikationen eingesetzt. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung sehen sich Immobilienbesitzer mit der Herausforderung konfrontiert, die auf verschiedene Applikationen verteilten Daten ihrer Immobilienportfolios zu verwalten", ergänzt Jens Müller, COO von BuildingMinds. Die neu gegründete Firma wird als eigenständiges Unternehmen der Schindler Gruppe geführt. Schindler stellt dem Startup als alleiniger Aktionär Mittel in Höhe von bis zu 150 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Viertel dieser Kosten werde voraussichtlich noch dieses Jahr (2019) anfallen, schreibt der Konzern in seiner Mitteilung. (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen über das neue Startup- und PropTech-Unternehmen unter http://www.buildingminds.com/

Drees & Sommer beteiligt sich an PropTech InterfaceMA

Der internationale Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementkonzern Drees & Sommer hat sich mit 20 Prozent an der als PropTech im Jahr 2013 gegründeten InterfaceMA GmbH (Berlin) beteiligt. Die junge Firma mit ihren derzeit 25 Mitarbeitenden spezialisiert sich auf die Entwicklung von B2B-Software und -Dienstleistungen für die Immobilienbranche. Das Unternehmen entwickelt eine Schnittstellen-Software, die auf Daten aus unterschiedlichsten Quellen und Einzeltools zugreifen kann, und macht die Daten, die eigentlich durch ihre Silo-Datenhaltung nicht miteinander verbunden sind, einheitlich und auswertbar. "Die Zukunft der Bau- und Immobilienwirtschaft wird mittel- bis langfristig immer mehr von neuen Geschäftsmodellen bestimmt, die heterogene Daten verschiedener Systeme und Formate unkompliziert zusammenführen, analysieren und zu wichtigen Informationen verknüpfen. Hier hat die InterfaceMA bereits vielversprechende Lösungen entwickelt. Daher bauen wir unsere bereits bestehende Kooperation in Form einer Beteiligung aus“, sagt Drees & Sommer-Vorstand Steffen Szeidl. Ziel sei es, ein Tool zu entwickeln, mit dem es Immobilienunternehmen benutzerfreundlich gelingt, verfügbare, aber nicht miteinander kompatible Gebäude,- Nutzer sowie Kommunikations- und Prozessdaten sinnvoll miteinander zu verbinden und auszuwerten. Hiervon sollen künftig insbesondere Asset-, Facility- und Fonds-Manager profitieren. Im Einsatz sind bereits eine Lösung für die Technical Due Diligence (TDD) und die App Real Estate Booster, mit der alle Daten einer TDD vor Ort digital erfasst und umgehend am Desktopa-Arbeitsplatz weiterverarbeitet werden können. Das Besondere daran: Inhalt, Aufbau und die automatisch generierten Exportdokumente lassen sich flexibel und unkompliziert anpassen, so z.B. an den unterschiedlichen Immobilien-Assetklassen (wie Hotels, Wohn- oder Büroimmobilien). (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen zu dem Berliner PropTech unter https://interfacema.de/

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