Transformation

Management Transformation21

Was müssen neue Managementmethoden für die Neue Welt leisten?

Im Sinne von Prof. Dr. Fredmund Malik, St. Gallen, im Oktober 2016, eine direkt Aufforderung an Sie als Management-Entscheider für dieses Thema. Woran kann man neue Methoden beurteilen, um Moden von wirklich funktionierenden Neuerungen zu unterscheiden? Unter welchen Bedingungen müssen neue Methoden heute notwendigerweise funktionieren? Inhalte, Verfahren und Instrumente der Neuen Welt müssen in mehreren Dimensionen richtig und um ein Vielfaches besser und schneller funktionieren als herkömmliche Methoden der Alten Welt.

1. Vernetzung: Eine grosse Zahl von Personen, Prozessen, Themen und Wissen ist hochgradig miteinander vernetzt.

2. Synchronizität: Die Prozesse und Aktivitäten moderner Verfahren laufen dank der richtigen Vernetzung und dank real-time Feedback gleichzeitig ab. Dies führt im Vergleich zu sequenziellen Verfahren zu einer Beschleunigung um Faktoren von 10 bis 100 und produziert die nötige Dynamik, die ihrerseits zu einem selbsttragenden Momentum führt.

3. Richtige Inhalte: Herausforderungen können durch Prozesse allein nicht gemeistert werden. Es bedarf auch der richtigen Inhalte.

4. Die kritische Minimal-Zahl von Personen: Changeprozesse brauchen eine kritische Masse, um in Gang zu kommen. Wie gross ist die kritische Zahl von Personen, die initial und gleichzeitig zu bewegen sind, damit eine gerichtete autodynamische Bewegung in eine Organisation kommen kann, und nicht das Gegenteil, ein sich selbst zerstörender Zerfallsprozess?

5. Frei von Hierarchie und gleiche Partizipation UND à Die richtige Vernetzung von Menschen miteinander führt zu Kooperation und Konsens für Lösungen, die autonom entstehen können, zur Entfaltung von Kreativität, Nutzung des nötigen Wissens, Verstärkung von Intelligenz sowie Synergie und Integration und zur Freisetzung von sozioemotionaler Energie für das wirksame Umsetzen der Lösungen.

Transformation for business values

Quelle: Die Kunst des Überlebens

Lernen vom Wunder der Natur – noch wichtiger in Zeiten der Digitalisierung

Die Natur mit ihrer mehr als vier Milliarden langen Geschichte vollbringt wahre Wunder: Aus erstaunlich wenigen chemischen Elementen entsteht eine immense Vielfalt komplex gebauter Moleküle, die sich zu Zellen organisieren und Millionen unterschiedlicher Arten von Pflanzen und Tieren formen. Alle diese Organismen werden Teil vernetzter ökologischer Systeme, in denen sie Nischen finden, sich behaupten und fortpflanzen müssen.

Fähigkeit zur Veränderung als Kriterium

Lebende Organismen haben eine erstaunliche Fülle von Strategien entwickelt, um den Überlebenskampf zu meistern. Viele der auffälligsten sind bei Tieren zu beobachten. Die Natur wird damit zu einem hervorragenden Lehrmeister für kontinuierliches und evolutionäres Verbessern und souveränes Meistern bedrohlicher Krisen. Die Fähigkeit zur Veränderung ist ein extrem wichtiges Kriterium von Leben. Ohne sie gäbe es keine Weiter-entwicklung von Organismen.

Schmetterling – ein grandioses Wesen der Evolution

Mit dem Schmetterling hat die biologische Schöpfung ein nachahmenswertes harmonisches System geschaffen, das sich immer im Gleichgewicht befindet. Wäre dies nicht der Fall, könnten Schmetterlinge weder tausende von Kilometern fliegen noch hätten sie 50 Millionen Jahre überlebt. Von Schmetterlingen lernen wir, indem wir herausfinden, weshalb sie zu Meistern der Anpassung geworden sind.

Anpassen oder untergehen

Der Schmetterling sieht so fragil und graziös aus, dass man sich fragt, wie er in einer vom Überlebenskampf geprägten Welt über 50 Millionen Jahre bestehen konnte. Seine Überlebensstrategien sind spektakulär.

Kann, wer ein Unternehmen führt, von ihnen lernen? Wir meinen: Ja!

Der Schmetterling ist ein stammesgeschichtlicher Langstreckenläufer, dem man die Mühe des Marathons, den er erfolgreich absolvierte, nicht ansieht. Als phantastischer Überlebens-künstler hat er viele Millionen Jahre lang alle ökologischen Veränderungen auf unserem Erdball überstanden.

Verwandlungsakt Metamorphose

Unter Metamorphose versteht man die erstaunliche Verwandlung, die in der Puppe stattfindet: die Raupe löst ihre inneren Organe vollständig auf und verwandelt sich in einen Schmetterling. Dieser Vorgang kann bis zu zwei Monate dauern. Seine Verwandlungskunstverleiht dem Schmetterling zwei Körper und damit eine unglaubliche Überlebensfähigkeit: Als Larve ist er eine Fressmaschine, als ausgereiftes Tier aufs Fortpflanzen spezialisiert.

Erfolgsmodell der Evolution

Schmetterlinge gelten als Erfolgsmodelle der Evolution. Ihre Vielfalt (rund 170.000 Schmetterlingsarten sind bis heute beschrieben) und immense Anpassungsfähigkeit haben dazu geführt, dass sie in der arktischen Tundra ebenso zuhause sind wie im Hochgebirge und in tropischen Regenwäldern.

Der Nagelfleckspinner…

…sowie das kleine Nachtpfauenauge beispielsweise sind in der Lage, ein Weibchen aus kilometerweiten Entfernungen in ganz kurzer Zeit zu orten. Die Fühler der Männchen haben zu diesem Zweck kammartige Verbreiterungen und erfassen, wie hochempfindliche Antennen, bereits wenige Moleküle eines Lockstoffes, den das Weibchen versprüht. Je stärker der Duft, oder die Konzentration der Partikel, umso näher ist das Weibchen. Also bewegt sich der Falter immer in Richtung zunehmender Geruchsintensität, bis er das Weibchen gefunden hat.

In Analogie zur marktgerechten Unternehmensführung; geht es um Motivationselemente, Emotionen und Motive. Sie sind die treibenden Kräfte für das Empfinden, die Kunden-bedürfnisse und den späteren effektiven Kundenbedarf. Daraus entspringen wiederum Faktoren der Kundenerwartung und Kundenbindung.

 

Der Distelfalter

Jahr für Jahr fliegen die Wanderfalter aus Nordafrika nach Mitteleuropa. Sie sind echte Langstreckenflieger. Im Sommer erfreuen uns der Admiral, der Postillion, der Windenschwärmer oder die Gamma-Eule, und wir zählen sie ganz selbstverständlich zu unseren Schmetterlingen. Dass sie, wenn sie in unseren Sommerwiesen durch die Lüfte flattern, bereits riesige Entfernungen hinter sich gebracht haben, sieht man ihnen nicht an. Der Distelfalter legt bei seiner Wanderung aus Nordafrika bis nach England und Nordeuropa über 3.500 Kilometer zurück. Dabei fliegt er täglich Etappen von rund 25 Kilometern.

Die Analogie: Treffsicherheit im zeitgerechten Auffinden überlebenssicherer Reviere. Um die Chancen zu erhöhen, müssen dazu überlebenssichere Zielmärkte, Zielgruppen und Kundensegmente gefunden und identifiziert werden, die bereit sind, das Leistungsangebot zu gewinnbringenden Preisen zu kaufen. Einfluss- und Erfolgsfaktoren sind: Märkte und Geschäftsfelder, Nachhaltigkeit und Fokussierung sowie Leistungs- und Migrationsfähigkeit.

Der Zitronenfalter…

…der von Westeuropa bis nach Sibirien vorkommt, hält einen einsamen Rekord: Er ist unser langlebigster Schmetterling und der erste Tagfalter, der sich nach dem Ende des Winters bei uns sehen lässt. Genau genommen gilt das nur für die weiblichen Tiere, denn nur sie sind in der Lage, als Schmetterlinge zu überwintern, während bei den meisten Schmetterlingsarten nur die Puppen den Winter überdauern. Die weiblichen Zitronenfalter hängen sich im Herbst mit zusammengefalteten Flügeln an geschützten Stellen an Zweige oder winterharte Blätter und fallen in Winterstarre. Dabei können sie auch vom Schnee bedeckt werden. Eine bestimmte Konzentration der Körpersäfte im Schmetterling (Alkohol, Salze und Eiweiss) verhindert das Durchfrieren. Auf diese Weise kann er auch tiefste Temperaturen überleben.

Die Analogie zur marktgerechten Unternehmensführung: Die laufende Entwicklung neuer Fähigkeiten und Kompetenzen, die eine strategische Alleinstellung begründen, ist zwingend. Die der gewählten Strategie entsprechende Entwicklung neuer Angebote mit erweitertem Nutzen und neuer Dienstleistungen nach dem Motto der individualisierten Standardisierung ist eine zentrale Führungsaufgabe. Der Ausgangspunkt dazu sind die effektiven Kundenbedürfnisse, -wünsche und -erwartungen. Da diese vielfach kurzlebig sind, zwingen sie uns laufend zum Wandel.

 

Glotzendes Ungeheuer Tagpfauenauge


Die Schmetterlinge entwickelten im Laufe der Zeit erstaunliche Überlebensstrategien. Wem es gelang, unsichtbar zu bleiben, blieb auch länger am Leben. Die wirkungsvollste Strategie war: nur nicht auffallen! Tarnen ist mithin eine Möglichkeit. Besser noch ist warnen! Mit kreisrunden Symbolen, die potenzielle Feinde an grofle Säugetieraugen erinnern sollen, warnt das Tagpfauenauge seine Feinde gleich viertägigen. Und auch das Abendpfauauge hat seine Tricks auf Lager. Obwohl essich bereits eng an Baumstämme schmiegt, reicht das nicht bei allen Feinden als Tarnung aus. Dem scharfen Blick einer Kohlmeise beispielsweise entgeht es so nicht. Sie schnappt sich den Falter und untersucht ihn auf Fresstauglichkeit. Doch sie ist verunsichert. Ihr Opfer unternimmt keinen Fluchtversuch.

Das ist ungewöhnlich. Noch grösser ist ihr Schrecken, als der Falter plötzlich seine knalligen Augenflecken auf den Hinterflügeln präsentiert. Dazu noch ein rhythmisches Wippen mit dem Kopf, und die Irritation ist perfekt. Vom harmlos wirkenden Falter zum glotzenden Ungeheuer! Da entscheidet sich sogar die eigentlich überlegene Meise, ihr Opfer fallen und ziehen zu lassen.

Die Analogie: Mit dem Augen-Effekt gelingt es dem Abendpfauenauge, selbst überlegene Feinde in die Flucht zu schlagen. Eine fundierte strategische Alleinstellung erreicht, wer es schafft, sich von seinen Mitbewerbern deutlich sichtbar zu unterscheiden, und sich und seine Angebote erstklassig zu positionieren. Dieser positive Eindruck, den aktuelle und potenzielle Kunden vom Angebot Ihres Unternehmens haben sollten, wird unter Positionierung verstanden. Die Positionierung wird dann besonders nachhaltig, wenn sie sich auf entscheidungsrelevante Kriterien der Kunden stützt.

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