Arbeitswelt 4.0

DIGITALISIERUNG JA. NEUE BUSINESS-MODELLE JA. ARBEIT 4.0 JA. HUMANASPEKTE JA.

Change heisst auch Digitalisierung. Und, diese verändert; alles im Geschäft und viel Privates. Arbeitswelt 4.0 ist eine fundamentale, geschäftliche, gesellschaftliche und persönliche Veränderung; ein Umdenken. Die Digitalisierung fördert das vernetzte Arbeiten, die Netzwerk-Ökonomie, Arbeitsresultate im ständigen Flow, neue Leistungs- und Wertschöpfungsketten, neue Arbeitszeitmodelle mit Verwischen von Geschäft und Privat und neue Möglichkeiten von Wissens- und Informations-Austausch.

Wir Menschen sind gefordert; bigger, faster, better, agiler und flexibler soll es und wir werden. Im Entstehen und Bestehen “Arbeitswelt 4.0” sind Gemeinsamkeit, Transparenz und Geschwindigkeit grosse Erfolgsfaktoren. So kann jeder den Prozess dahin und die Transformation annehmen und darin bestehen. Wissenswertes, Informationen, Tipps und Motivation für Ihren Wandel in Geschäft und Privat; das und einiges Interessantes, finden Sie in diesem Kapitel.

Autor: Gisi Roger Eric, Winning Complex Business in a digital World

 

Arbeiten 4.0

laufende 4. industrielle Revolution (auch Industrie 4.0)

Cyber-physische Systeme

technologische Grundlage der Industrie 4.0:
cyber-physische Systeme (Internet der Dinge, Vernetzung von Menschen, Produkten, Maschinen etc.)

Zentrale Dimensionen

Vernetztes Arbeiten | Automatisierung | Robotik //
Neue Produkte | Produktionsprozesse //
Globalisierte Wissensgesellschaft //
Kultureller Wandel //
Cybersecurity

Agile Arbeitsformen //

Dynamische (vs. bürokratische) Entscheidungsprozesse. Scrum (aus der Software-Entwicklung stammende agile Arbeitsmethode).
Aufträge werden in kleinere Aufgaben aufgeteilt und über digitale Kanäle und Plattformen an Mitarbeitende oder Crowdworker (extern) vergeben.

 

adobe

Zukunftsinstitut Work Report 2019

Die Arbeitswelt bringt für uns Menschen mehr denn je Chancen und Herausforderungen gleichermaßen. Ali Mahlodji liefert in seinem Work Report die passenden Strategien und Werkzeuge, mit denen Unternehmen sich optimal für die Anforderungen der zukünftigen Arbeitswelt aufstellen.
„Bei all der Fokussierung auf die Technologie darf der Mensch nicht aus dem Blick verloren werden.”, ist Mahlodji überzeugt und beleuchtet daher vor allem die menschliche Seite von New Work, mit der Erfahrung aus Interviews mit fast 5000 Menschen aus über 100 Nationen.

Flexibilisierung und VUCA

Flexibilisierung ist ein zentraler Begriff der Arbeitswelt 4.0 und kann in folgende vier Dimensionen unterteilt werden (Bundesrat der schweizerischen Eidgenossenschaft, 2017; Meissner u. a., 2016):

  • Örtliche Flexiblität: Angestellte können durch das Internet ihren Arbeitsort vermehrt flexibel wählen oder es werden laufend weniger fixe Arbeitsplätze zugewiesen und das FlexDesk-Modell innerhalb von Organisationen beginnt sich auszubreiten (Steck, 2017).
  • Zeitliche Flexibilität: Anstelle fester Bürozeiten treten oft Modelle für Jahres- oder Vertrauensarbeitszeit. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit werden durchlässiger, wodurch beispielsweise die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden kann, jedoch auch neue Risiken entstehen.
  • Betriebliche Flexiblität: Im Umfeld der Sharing Economy-Geschäftsmodelle mit Cloudworking und Crowdsourcing sind neue Marktplätze für Arbeitskräfte entstanden. Diese neuen Arbeitsverhältnisse sind teilweise an der Grenze zwischen Selbstständigkeit und Unselbstständigkeit anzusiedeln.
  • Flexible Laufbahnen: In Bezug auf Berufsbilder besteht eine exemplarische Evidenz, dass sich die Berufsbilder durch den technologischen Wandel inhaltlich weiterentwickeln, dass die Revisionszyklen der Berufe kürzer werden und dass die Berufsbezeichnungen entsprechend dem Wandel eines Berufsbildes angepasst werden (Bundesrat der schweizerischen Eidgenossenschaft, 2017b; Meissner u. a., 2016). Diese Entwicklungen wirken sich direkt auf die Gestaltung beruflicher Laufbahnen und das Bildungsmanagement in Organisationen aus. Es entsteht das Paradigma des Life Long Learnings.

Das Akronym «VUCA» wird in erster Linie in der Wirtschaft, in Managementausbildungen und in der Literatur zu strategischer Führung verwendet, um die gegenwärtige Arbeitswelt zu charakterisieren (Ducheyne, 2017; Mack, Khare, Kramer, & Burgartz, 2015). VUCA steht für Volatiliät, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität und wurde in einem Umfeld des US-amerikanischen Militärs nach dem Kalten Krieg geprägt. Mit den fortschreitenden Entwicklungen der IT-Technologie, neuen Vernetzungsmöglichkeiten von Menschen und Objekten sowie rasant anwachsende Datenmengen gehen verschiedene Player – wie beispielsweise die Schweizer Kader Organisation (SKO) – davon aus, es mit «einer immer volatileren, unsichereren, komplexeren und ambivalenter werdenden (Arbeits-)Welt («VUCA World»)» zu tun zu haben (SKO, 2016). Als wesentliche Veränderungen des Arbeitslebens durch digitale Trends ortet die SKO: immer schneller ändernde Marktansprüche, neue Geschäftsmodelle, laufende Optimierung der Kundenansprache und operativer Prozesse, Beschleunigung des Arbeitstempos, Zunahme an Komplexität, die permanente Verfügbarkeit von Arbeitnehmenden und die Verlagerung der Kommunikation in den digitalen Raum. Zudem würden Führungskräfte immer mehr zu Veränderungs- und Komplexitätsmanagern, die hierarchiefreie Formen des Wissensaustausches ermöglichen und ihre Mitarbeitenden für eine gemeinsame Vision begeistern können.

Weniger arbeiten, gleich viel verdienen. Die Lösung gegen Stress?

Ein neuseeländisches Unternehmen will nach einem erfolgreichen Test die Vier-Tage-Woche für die ganze Belegschaft einführen – dies bei vollem Lohn. Ähnliche Modelle sorgen in den letzten Monaten für grosse Schlagzeilen. Ob solche Modelle auch in der Schweiz Erfolg hätten, ist umstritten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der neuseeländischen Firma hatten nach acht Wochen weniger Stress, konnten sich besser konzentrieren und produzierten sogar noch leicht mehr. Der Geschäftsführer der Fondsgesellschaft Perpetual Guardian würde dieses Modell jedem Unternehmen im Land empfehlen. (Mehr zur Studie hier.)

Skepsis in der Schweiz

In der Schweiz stösst die Idee auf Skepsis. Für Arbeitspsychologin Angela Kornblum haben flexible Arbeitsmodelle den Vorteil, dass die Arbeitgeber darin oft zufriedener sind und weniger krank ausfallen. Entscheidend sei aber, dass das Modell von der gesamten Belegschaft, auch von den Chefs, akzeptiert wird, niemand stigmatisiert wird.

Arbeitsmarkt-Expertin Daniella Lützelschwab vom Arbeitgeberverband befürchtet, dass die Mitarbeitenden möglicherweise noch gestresster sind, wenn sie weniger arbeiten oder kürzere Arbeitstage haben. Sie hält es für wichtiger, dass Mitarbeiter bezüglich ihrer Anstellungsmodelle mitreden und ihre Arbeitszeiten flexibel gestalten können.

Quelle: srf.ch

 

Chapter powered by

SIW
logo

Experten- und Marktplattformen

Cloud Computing

Technologie-Basis zur Digitalisierung

mehr

Sicherheit und Datenschutz

Vertrauen zur Digitalisierung

mehr

Anwendungen

wichtige Schritte zur Digitalisierung

mehr

Digitale Transformation

Partner zur Digitalisierung

mehr

Energie

Grundlage zur Digitalisierung

mehr

Experten- und Marktplattformen

  • company

    Cloud Computing

    Technologie-Basis zur Digitalisierung

    mehr
  • company

    Sicherheit und Datenschutz

    Vertrauen zur Digitalisierung

    mehr
  • company

    Anwendungen

    wichtige Schritte zur Digitalisierung

    mehr
  • company

    Digitale Transformation

    Partner zur Digitalisierung

    mehr
  • company

    Energie

    Grundlage zur Digitalisierung

    mehr
Blogs