Prozesse, Strukturen und Vitualität

Virtualität: Thesen und Realität

Die Globalisierung

Ort und Zeit spielen in der Cyberspace Time keine Rolle mehr. Die Welt wird zum globalen Dorf. Unternehmen agieren vor Ort und sind durch die Kommunikationstechnologie global präsent.

Das Wissen

Aktuelles Wissen wird zur entscheidenden Ressource Ihres Unternehmens. Daraus entstehen Kernkompetenzen.

Das Management

Die Führung wird sich am stärksten verändern. Die bisherigen Führungsaufgaben werden weitgehend von Arbeitskräften und Projektteams übernommen. Informationssysteme bereiten die Führungsinformation vor.

Der Wissensarbeiter

Es entsteht eine neue Mitarbeiterkategorie, die am ehesten mit den bisherigen Spezialisten vergleichbar ist. Wissensarbeiter bilden sich permanent weiter und sind hoch motiviert, führen sich weitgehend selber und kennen den Wert ihres Unternehmens.

Die Unternehmensgrössen und Unternehmensgrenzen

Es gibt keine Grenzen mehr. Die Grösse des Unternehmens ist nicht mehr relevant.

Die Wirtschaft

Die Wirtschaft orientiert sich an Aufträgen und Projekten, nicht mehr an Kapazitäten. Die erfolgreichen Unternehmen haben ihre Kernkompetenz dort, wo die Wertschöpfung am grössten ist.

Virtualität ist ein in der Natur erprobtes Grundmuster.

Heringe ziehen in grossen Schwärmen durch das Meer, um vor ihren Feinden als grosser Fisch zu erscheinen.

Virtualität – Chance für alle Unternehmensformen

Mehr Kompetenz für den Kunden

Verschiedenste Kompetenzcenter eines Unternehmens arbeiten rund um den Globus zusammen. Dadurch wird weltweit ein ungeheures Wissen «angezapft» und als echter Wettbewerbsvorteil genutzt. Im Cyberspace kann unabhängig von Ort und Zeit asynchrone Kommunikation stattfinden. Videokonferenzen, Filme und die elektronischen Medien flimmern per Knopfdruck über den Bildschirm.

Vorsprung durch Virtualisierung

E-Shopping, e-banking, e-learning oder ein virtuelles Unternehmen sind etablierte Geschäftsprozesse. Der Cyberspace hat die reale Welt definitiv erweitert und ein neues Verständnis von Raum und Zeit eröffnet. Für die Betriebswirtschaftslehre steht die Optimierung der Wertschöpfung im Mittelpunkt.

Die Praxis bestimmt das Tempo – Virtualität auf dem Vormarsch

Wer glaubt, dass virtuelle Unternehmen das Ergebnis theoretischer Hirngespinste darstellen, der irrt gewaltig. Beobachtet man die Umstrukturierungs-Entwicklungen der europäischen Industrie, so zeigt sich für die nächste Dekade ein kontrastierendes Bild. Die Grossen akquirieren, der Mittelstand kooperiert. Virtuelle Unternehmensnetze bilden die Basis effizienter Wertschöpfung.

Erfolgskriterien virtueller Partnerschaft

Betrachtet man die Erfolgskriterien dieser Unternehmen, lassen sich entscheidende konstituierende Merkmale feststellen.

  • Zeit- und Standortunabhängigkeit der arbeitsteiligen Aufgabenbewältigung: Das Poolen der Ressourcen erfolgt standortungebunden, ohne Berücksichtigung regionaler Grenzen. Die Zusammenarbeit ist temporär ausgerichtet, beziehungsweise basiert auf einer erwarteten Endlichkeit.
  • Offenheit und Flexibilität: Im Vergleich zu klassischen Formen unternehmensübergreifender Zusammenarbeit ist die Partnerschaft in virtuellen Unternehmen wesentlich weniger formal und eröffnet somit die Chance auf flexible und auftragsorientierte Leistungserstellung.
  • Problembezogene, dynamische Kompetenzbündelung und -vernetzung: Jeder beteiligte Netzwerkpartner bringt seine marktfähigen Kernkompetenzen in das virtuelle Unternehmen ein.
  • Neudefinition von Marktregeln: Durch zunehmende Virtualisierung zerfallen traditionelle Branchengrenzen und ganze Handelsstufen fallen weg. Aber es werden auch die Rollen einzelner Marktteilnehmer neu definiert und innovative Produkt- und Dienstleistungspakete entstehen.
  • Win-Win-Orientierung: Der Kunde hat nur einen Ansprechpartner und erhält dank optimaler Wertschöpfung einen maximalen Kundennutzen sowohl in qualitativer als kostenorientierter Hinsicht. Die Netzwerkpartner können ihre Kernkompetenzen einbringen und an einer Vielfalt von Aufträgen partizipieren, welche sie selbst nicht hätten abwickeln können.
  • Konsequente Nutzung globaler Datennetze: Für das Funktionieren firmenübergreifender temporärer Netzwerkverbünde stellen effiziente elektronische Kommunikationskanäle den Lebensnerv dar. Flexibler unternehmensinterner Wissenstransfer ist ohne Internet kaum mehr denkbar.

Das Kontinuum der Virtualität

In immer mehr Bereichen gelingt dank virtueller Unternehmensstruktur eine deutliche Effizienzsteigerung. Recherchen ergaben dabei ein differenziertes Bild bezüglich der Einsatzmöglichkeiten virtueller Wertschöpfung:

  • Der Virtual Marketplace zeichnet sich durch über das Medium Internet angebotene Kommunikations- und Informationsleistungen mit kommerzieller Nutzung aus. Weltweite Angebots- und Nachfragebeziehungen werden möglich.
  • Virtual Reality ist die Simulation realer Entwicklungs- und Produktionsabläufe im Cyberspace. Haupteinsatzgebiete sind das virtuelle Prototyping sowie die virtuelle Arbeits- und Produktionsplanung.
  • Intraorganisationale Netzwerke umfassen sowohl das weite Feld der Heim- und Telearbeit als auch die Wissensnetze mit Hilfe von Wissensdatenbanken. Gemeinsames Merkmal ist die Vernetzung einzelner Mitarbeiter durch modernste Informations- und Kommunikationstechnologie.

Systematik der Leistungserstellung

Ausgangspunkt ist ein marktbedingter Kundenauftrag, zu dessen Erfüllung sich aus dafür geeigneten Wertschöpfungspartnern das virtuelle Netzwerk bildet. Alle beteiligten Partner stellen, basierend auf ihren Kernkompetenzen, geeignete Ressourcen zur Verfügung. Information und Kommunikation werden mit einer EDV-technischen Vernetzung optimiert; somit kann der Kundenauftrag schneller, besser, billiger und flexibler erfüllt werden. Für weitere Aufträge konstituieren sich aus dem vorhandenen Unternehmenspool andere virtuelle Netzwerkkonfigurationen.

Im Informationszeitalter kann es sich ein Unternehmen nicht mehr leisten eine ganz normale Firma zu sein! Die Handlungsspielräume, sich gegen Virtualisierung zu entscheiden, werden immer enger.

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