Innovation und IT-Technologie

INNOVATION UND KUNDEN IM ZEITALTER DIGITAL

«AUF DEM SCHWIERIGSTEN WEG KÖNNEN WIR AM MEISTEN LERNEN.»

Claude Nicollier, Schweizer Astrophysiker und Astronaut

Ohne Claude Nicollier gäbe es kein «Freude herrscht». Als Bundesrat Adolf Ogi am 7. August via Houston dem ersten Schweizer im Weltall gratulierte, rief er: «Bonjour, Claude Nicollier, c’est Adolf Ogi. Grüesschen Gott, Freude herrscht!»

Der am 2. September 1944 in Vevey geborene Claude Nicollier erfüllte für die NASA beziehungsweise die ESA im Weltall vier Missionen während insgesamt 42 Tagen, 12 Stunden, 4 Minuten und 44 Sekunden: 1992 Atlantis, 1993 Endeavour, 1996 Columbia und Discovery.

Das Schweizer Milizsystem hatte es ihm ermöglicht, seine beiden Bubenträume, Pilot und Astrophysiker zu werden, zu realisieren.

ALLE WERTSCHÖPFUNG ERWÄCHST AUS PROFESSIONELLEN DIENSTLEISTUNGEN – DAS LEBEN IST KUNDENSERVICE. PUNKT.

Jedes Wachstum wird aus wissensgestützten Dienstleistungen hervorgehen. Alle Elemente der Wertschöpfungskette sind Dienstleistungen. Machen Sie Ihre Abteilung zu einem professionellen Dienstleister. «Denken Sie Unternehmen»: Sie sind jetzt nicht mehr Manager im Einkauf, sondern Managementpartner des Unternehmens «Einkauf». «Denken Sie Kunde»: Professionelle Dienstleistungsunternehmen leben und atmen für ihre Kunden.

Integrieren Sie Ihre Kunden in jedes Projektteam. Der Weg zu einer Lösung (durch den Kunden zu erfahren) ist ebenso wichtig wie die Lösung selbst. Ziehen Sie externe Berater hinzu. Bauen Sie eine Consulting-Organisation. Nehmen Sie den besten Rat ungeniert in Anspruch. Denken Sie Marketing – Marketing ist Projektentwicklung, Marketing ist Beziehungsmanagement, Marketing ist Mut, sich für eine einfache Lösung zu entscheiden. Marketing ist Aufbau einer Reputation – Fangen Sie bei den Mitarbeitern in Ihrer Abteilung an. Denken Sie «Marketing». Denken Sie Forschung und Entwicklung – Dafür ist jeder zuständig. Nutzen Sie Ihre «Aktuelle Projektliste» als F&E-Testbereich – Entwickeln Sie Projekte, die Ihnen die Möglichkeit geben, effektive Forschungs- und Entwicklungstätigkeit zu leisten, während Sie an ihnen arbeiten.

Wir können es uns nicht leisten, untätigen Leuten Gehalt zu zahlen. Wenn Sie nicht entschlossen sind – und zwar um jeden Preis entschlossen, sich von der Masse abzuheben, sind Sie schnell vergessen. «Wenn Sie nicht ganz genau erklären können, was Sie zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen, sind Sie draussen. Denken Sie Wow! Es gibt keinen (absolut keinen) Grund, warum professionelle Dienstleister nicht ganz selbstverständlich Wow-Unternehmen sein können.

Es geht nicht um Computer . . . es geht um die Beziehung zwischen den Menschen.

INFORMATIONSTECHNOLOGIE – ZENTRALE VERÄNDERUNGSKRAFT

Die Informationstechnologie (IT) ist die zentrale Veränderungskraft im hyperindustriellen Zeitalter. Mit ihrer Hilfe werden alle Wirtschaftssektoren industrialisiert, globalisiert und durchrationalisiert. Dies führt zur Individualisierung der Lebensstile, verbunden mit einem Aufschaukeln von Nachfrage und Komplexität, und schliesslich zur «neuen Unübersichtlichkeit». Es erfolgt eine Verlagerung in virtuelle Welten: von Welt zu Welten. Die Übergangszeit wird sich chaotisch und unstrukturiert gestalten.

INFORMATIONSTECHNOLOGIE ZUR EFFIZIENZSTEIGERUNG

Informationstechnologie ermöglicht eine bedeutende Steigerung in Effizienz und Zuverlässig-keit einer Organisation. Das Internet als neue Informationsinfrastruktur verändert das wirtschaftliche Geschehen. Märkte werden global und transparent. Die Informationstechnologie bietet gewaltige Potentiale für die Entwicklung von Unternehmen. Ohne sie gäbe es verschiedenste Branchen, Leistungen und Lösungen heute gar nicht. Sie wird in allen Bereichen einer Organisation eingesetzt. Um komplexe Abläufe transparent zu machen, besser zu begreifen und sie zu steuern und überwachen.

Eine effiziente Informationstechnologie erfordert eine Informatikinfrastruktur, die sämtliche relevanten Daten verwalten kann. Durch IT erhalten alle Stellen die Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Informationstechnologie trägt entscheidend zur Optimierung der stattfindenden Prozesse und somit zur Kostensenkung bei. Die Flexibilität der gesamten Organisation wird erhöht. Auf allen Ebenen können Verbesserungen verwirklicht und Prozesse schneller umstrukturiert werden. Durch den Einsatz von Informationstechnologie kann im Endeffekt die Effizienz einer Organisation entscheidend erhöht werden.

Die Ausschöpfung der Potentiale der Informationstechnologie ermöglicht letztlich Verbesserungen in Qualität und Sicherheit bei allen Produkten und Dienstleistungen – und dies bei immensen Kostensenkungspotentialen. Informationstechnologie ist eine der bedeutendsten Innovationen unserer Zeit. Kaum eine andere Entwicklung bewirkt so tiefgreifende Veränderungen.

KANN DER ERHÖHTE BEDARF BESTIMMTER INFORMATIKDIENSTLEISTUNGEN EIN WIRKSAMER WIRTSCHAFTSMOTOR DER ZUKUNFT WERDEN?

Aus traditioneller Sicht wird Wirtschaftswachstum mit den verfügbaren Produktionsfaktoren in Verbindung gebracht. Steigen die nutzbaren Arbeits- und Kapitalvolumen, wächst die Wirtschaft. Das Wirtschaftswachstum, das nicht durch Arbeits- und Kapitalerhöhung erklärt werden kann, wird auf den steigenden gesamtwirtschaftlichen Faktor Produktivität zurückgeführt. Demzufolge erzeugt eine Wirtschaft, die über begrenzte Ressourcen verfügt, Wachstum ausschliesslich durch Produktivitätsgewinne. Diese Sicht erweist sich als recht mechanisch. Sie lässt den menschlichen Faktor praktisch ausser Acht, hat aber den Vorteil, dass sie den Wachstumsprozess messbar macht. Der Wachstumsprozess setzt einen Wachstumswillen der Wirtschaftsakteure voraus. Dieser führt dazu, dass die erforderlichen Schritte zur Produktivitätsverbesserung eingeleitet und Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen getätigt werden. Sind die Akteure positiv eingestellt, können sich Wachstumsprozesse selber erzeugen. Die einzelnen Investitionsentscheide müssen im Vergleich zur Konkurrenz stets einen Mehrwert schaffen und zum richtigen Zeitpunkt getroffen werden.

Gesamtwirtschaftliches Wachstum kann letztlich nur so stark sein wie der Durchschnitt der einzelnen Branchen. Die Qualität des Branchenportfolios legt die Grundlage des zukünftigen Wachstumspotentials. Dieses wiederum hängt von den oben genannten wirtschaftlichen und persönlichen Faktoren und von der Strukturpolitik des Staates ab. Ein günstiges Branchenportfolio, in dem starke Branchen gut vertreten sind, verbessert die Wachstumsaussichten einer gesamten Volkswirtschaft. Investoren auf der ständigen Suche nach neuen, optimalen Anlagemöglichkeiten sind die wichtigen Akteure. Arbeitnehmer ihrerseits wandern meist zu jenen Branchen, welche die besten Verdienstmöglichkeiten anbieten.

Positionierung der Informatik in der Unternehmung

Was vor mehr als 40 Jahren mit der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) begonnen hat, ist in den 80er- und vor allem in den (späten) 90er-Jahren in einem vergleichsweise explosionsartigen Tempo zum weltumspannenden Informations- und Kommunikations-Moloch angewachsen. Waren es früher die für kommerzielle Zwecke eingesetzten Computer, haben insbesondere die Telekommunikationsindustrie mit dem Handyboom und das von den grössten Softwarehäusern gepuschte Internet zu dieser herausragenden Position der Informatik und Informationstechnologie geführt. Gleichzeitig ist die Geschwindigkeit der Verarbeitung um ein Mehrfaches angestiegen. In der nächsten Phase sind alle Beteiligten (Entwickler, Produzenten, Verkäufer und wir Anwender) dazu aufgerufen, die teilweise über die Vorstellungen des Einzelnen hinausgehenden Angebote in die täglichen Abläufe einzuordnen – nutzungsgerecht und bedarfsorientiert. Dazu gehört auch, dass wir uns vermehrt Gedanken machen über die Verhältnismässigkeit von Kosten und Nutzen; denn nicht alles was die IT kann, ist auch nützlich.

FUNKTIONEN DER INFORMATIK IM GESAMTUNTERNEHMEN

Informatik ist in erster Linie als Dienstleistung für das Unternehmen zu sehen. Eine Dienstleistung kann nur jemand erbringen, der vom operativen Geschäft etwas versteht und Zugang zu den relevanten Informationen hat. Das fängt damit an, dass Vision und Strategie des Unternehmens bekannt sein müssen. Wenn zum Beispiel eine Informatikstrategie entwickelt werden soll, muss diese in die übergeordnete Unternehmensstrategie «passen». Organisatorische Strukturen, Prozesse, Produkte und schliesslich der Markt für die Führungskräfte und Mitarbeiter der Informatik dürfen keine unbekannten Grössen sein. Je präziser die Kenntnisse über das Unternehmen und dessen Umfeld sind, desto passender kann IT integriert werden.

VON DER VISION ZUR UNTERNEHMENSSTRATEGIE

Die Informationstechnologie funktioniert nur dann optimal, wenn einerseits die von der Führung und den Mitarbeitenden gemeinsam zu lebende Unternehmenskultur die lückenlose Einbindung der Informatik in allen Phasen der Planung und Umsetzung zulässt. Andererseits müssen sich die Verantwortlichen der Informatik bei ihren Aktionen der Gesamtzielsetzung des Unternehmens bewusst sein. Entscheidungen dürfen nicht losgelöst davon getroffen werden. Die Strategie spiegelt die Policy für das Gesamtunternehmen wider und zeigt die Marschrichtung mit klar definierten Zielsetzungen an. Diese werden in der «Strategischen Planung» festgehalten. Sie berücksichtigen sämtliche Belange des Unternehmens, sowohl was die interne Organisation betrifft wie auch das gesamte Umfeld. Mit der Umsetzung der Strategie beginnt die aktive Mitwirkung der Informatik. Die Unterstützung reicht von der Inanspruchnahme von Datenbanken, der Erarbeitung von Analysen und Simulationsrechnungen bis zur Darstellung von Zahlenübersichten, Grafiken oder Charts und zur Visualisierung von spezifischen Aufgaben einzelner Abteilungen und Mitarbeiter.

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