Innovation

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Smartphone

Nein, «handy», also handlich, war er nicht: «Simon» wog uber ein halbes Kilo und mass 20 Zentimeter in der Lange. IBM stellte ihn 1993 in den USA vor. Obwohl das Wort erst 1997 gepragt wurde, gilt «Simon» heute als erstes Smartphone der Welt.
Es hatte einen beruhrungsempfindlichen Bildschirm und man konnte mit ihm Termine verwalten sowie Fax- und Mailnachrichten verschicken. Das Gerat kostete 1099 Dollar. Bloss 50 000 Stuck wurden verkauft. Nach nur sechs Monaten verschwand «Simon» vom Markt. Die Welt war noch nicht bereit fur ein Handy, bei dem das Telefonieren nur eine Nebensache ist. Heute werden weltweit jedes Jahr uber eine Milliarde Smartphones verkauft.
CREDIT SUISSE Bulletin
Seit 1895. Das alteste Bankmagazin der Welt. N° 1 / 2016

Wo steht die Schweiz?
Lukas Rühli
Ein wirtschaftspolitischer Lagebericht in 24 Grafiken

Wo steht die Schweiz?

Innovationsweltmeister

Die Schweiz gilt im internationalen Vergleich als Innovationsweltmeisterin. Die Kriterien dieser Rankings entsprechen jedoch nicht der wirtschaftlichen Realität, wonach allein effektive Produkte und Dienstleistungen an den Märkten darüber Auskunft geben, was als innovativ empfunden und deshalb genutzt wird. Bei der Innovationsförderung spielt die Kooperation von Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung, geführter Forschung und Entwicklung, Agenturen und Stiftungen die Hauptrolle. Die Umwandlung der KTI zu Innosuisse kann dieser Rolle neuen Schub und zusätzliche Wirkung verleihen. Die Errichtung eines Nationalen Innovationsparks soll zur Stärkung der Innovationskraft der Schweiz beitragen.

Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit

Die im Mai 2009 gegründete «Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit» fördert den nachhaltigen und innovativen Umgang mit den ICT und setzt sich für den öffentlichen Zugang zu Wissensgütern ein. Im Informationszeitalter eröffnet die fortschreitende Digitalisierung grosse Potenziale, die zur Herstellung und Verbreitung von Wissensgütern erschlossen werden und so dem Nutzen der gesamten Volkswirtschaft dienen können. Der Gruppe gehören derzeit 47 Parlamentarier/innen an. Sie setzt sich für folgende Belange ein: Open Source Software, Offene Standards, Open Government Data, Freier Wissenszugriff, Freie Inhalte.

Schlechte Noten für den Reformwillen der Schweiz
(D A CHReformbarometer Ausgabe 2015, http://www.avenir-suisse.ch/45169/dach-reformbarometer-2015/)

Punkto Liberalisierungen war die Legislaturperiode 2011-2015 enttäuschend. Auch 2014 entwickelte sich D A CHReformbarometer in der Schweiz rückläufig.

2014 hat der wirtschaftspolitische Reformeifer in der Schweiz weiter nachgelassen. Das zeigt die neueste Ausgabe des «D A CHReformbarometers», das von Avenir Suisse, dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln und der Wirtschaftskammer Österreich zusammengestellt wird, und die Reformbemühungen der drei beteiligten Länder in fünf wirtschaftspolitischen Bereichen vergleicht. Grundlage der Analyse der Reformintensität bilden jene Politikvorschläge auf Bundesebene, von denen man annehmen darf, dass sie auch gesetzeswirksam werden. Ausgangspunkt ist der September 2002, mit einem Indexstand von 100 Punkten. Die bisherige Entwicklung der Indizes bringt die Reformdynamik zum Ausdruck. Ende 2014 wies das D A CHReformbarometer für die Schweiz 115,6 Punkte aus. Mit minus 0,6 Punkten nahm der Index im Jahresvergleich zum zweiten Mal in Folge ab. Auch in Deutschland (minus 0,8 Punkte auf 111,2) und in Österreich (minus 0,1 Punkte auf 114,7) war der Index rückläufig.

In der Schweiz ist die Bilanz der Legislaturperiode 2011-2015 punkto Liberalisierungen durchzogen, besonders im Vergleich zu den zwei vorangehenden Perioden, die von einer stärkeren Reformdynamik geprägt waren. Die Beurteilung von Avenir Suisse der zwei wichtigsten Vorhaben – der überfälligen Anpassung der Altersvorsorge und der Reform der Unternehmenssteuern (USTR III) – fällt unterschiedlich aus. Negativ im Falle des ersteren, das die zentrale Frage des Rentenalters kaum anspricht; verhalten positiv bei letzterem, auch wenn es den (wohl unvermeidbaren) Abschied von einem aus Schweizer Sicht optimalen System markiert. Es wird sich zeigen, ob die neuen Wahlen ein Parlament hervorbringen werden, das Liberalisierungen wieder etwas offener gegenübersteht. Angesichts der Frankenstärke wäre dies dringend vonnöten.

Am stärksten zum Rückgang des Gesamtindexes beigetragen hat der Politikbereich Sozialpolitik. Er nahm in der Schweiz 2014 um 2,3 Punkte auf 98,4 Punkte ab, was allein auf die negative Bewertung des Rentenreformpakets «Altersvorsorge 2020» zurückzuführen ist. Zwar würde die Reform die Finanzierungslücke der AHV beinahe halbieren, eine Rentenreform ohne Erhöhung des Rentenalters ist jedoch unnötig teuer und letztlich nicht nachhaltig.

Der Teilindikator Steuer- und Finanzpolitik erfuhr 2014 eine Verbesserung. Er nahm um 0,8 Punkte auf einen Stand von 133,0 Punkten zu. Dazu beigetragen hat vor allem die USTR III, die die gegenwärtig an der Steuerfront herrschende Unsicherheit entscheidend reduzieren soll. Obschon sie den Attraktivitätsverlust für den Wirtschaftsstandort Schweiz zu minimieren versucht, wird sie ihn nicht gänzlich verhindern können, denn das heutige Regime ist für die Schweizer Volkswirtschaft optimal.

Im Jahr 2014 standen – wie bereits im Vorjahr – die Bereiche Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik nicht zuoberst auf der Agenda des Parlaments. Ein grösserer Ausrutscher des Teilindexes wurde mit der deutlichen Ablehnung der Volksinitiative «Für den Schutz fairer Löhne» verhindert. Der Teilindikator schloss unverändert mit 116,5 Punkten.

Der Bereich Wettbewerbs- und Innovationspolitik, der auch die Infrastrukturpolitik umfasst, verzeichnete im Berichtsjahr 2014 am meisten Ereignisse. Acht Massnahmen wurden für das Reformbarometer bewertet. Insgesamt fällt die Beurteilung klar negativ aus: Der Index fiel um 1,5 Punkte auf 112,9 Punkte. Am schlechtesten schneidet die Revision des Umweltschutzgesetzes (USG) ab, die als Gegenvorschlag zur Initiative «Grüne Wirtschaft» vom Bundesrat überwiesen wurde. Obschon auch hier vom Ständerat Änderungen zugunsten der Unternehmen vorgenommen wurden, birgt die Revision des USG Potenzial für neue Handelshemmnisse und Wettbewerbsverzerrungen und hat Regulierungskosten für die Unternehmen zur Folge.

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Why Big Companies Can’t Invent

A leading venture capitalist says corporations are too slow and timid to capitalize on their own inventions.

 

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