Wirtschaft & ICT

STRATEGIE DIGITALE SCHWEIZ, BR 2016

Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung

Die Schweiz nutzt die Chancen, welche die IKT zur Bewältigung der Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung bieten. Digitalisierung und Vernetzung unterstützen die Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele der Schweiz.

Industrie 4.0

Unter dem Begriff «Industrie 4.0» wird eine Teilmenge von Initiativen, Konzepten, Diensten und Prozessen ver standen, die zum Überbegriff «Internet der Dinge», «Internet of Everything» oder «Cyber Physical Systems» zählen. Dabei geht es um eine marktführende industrielle und wirtschaftliche Nutzbarmachung von Phänomenen der Digitalen Transformation wie Digitalisierung, Virtualisierung, Miniaturisierung, Leistungssteigerung, Robotik, Sensorik, Speicherdichte, Vernetzung usw. Durch den radikalen Umbau bisheriger Geschäftsmodelle, Prozesse und Wertschöpfungsketten zu immer dichter und konsequenter vernetzten Systemen entstehen Phänomene, mit denen umzugehen wir erst noch lernen müssen: Auswirkungen auf Organisationen und deren Leistungen, auf Belegschaften und Arbeitsmodelle, auf Abhängigkeit und Verwundbarkeit usw.

Verschiedene Programme staatlicher und privatwirtschaftlicher Akteure im In- und Ausland erklären Industrie 4.0 zu ihrer Priorität. In der Schweiz formieren sich sowohl politische Vorstösse als auch privatwirtschaftliche Initiativen. An Angeboten (Anwendungen, Dienste, Beratung) fehlt es nicht. Ob, wie rasch und wie wirksam die hiesigen Unternehmen (vor allem KMU) damit umgehen, muss aber erst noch aufgezeigt werden.

E-Health, TeleMedCare, Ambient Assisted Living laufende Entwicklungen

Im Vergleich zu den Spitzenreitern (z.B. Dänemark) liegt die Schweiz seit Jahren zurück. Um die Nutzung der ICT und entsprechender Dienste im Gesundheitswesen voranzutreiben, wurden Strategien formuliert und werden Programme vorangetrieben. Einen wichtigen Meilenstein bildet das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG). Zusammen mit dem eID-System Schweiz und weiteren kardinalen Diensten kann mittelfristig eine Verbesserung der Positionierung und Nutzung gelingen, sofern dies gefordert und gefördert wird. An Apps, Devices, Robotern und Web Sites mangelt es im globalen Wettbewerb nicht. Hingegen ist noch kein Framework erkennbar, in dem das Zusammenwirken der Akteure, Daten, Dienste, Prozesse und Technologien zum Wohl der Gesundheit und Pflege für alle ersichtlich wird und sie motiviert, an dieser Entwicklung aktiv teilzunehmen. Dies betrifft sowohl die Aus- und Weiterbildung der gesamten Bevölkerung als auch den kompetenten und verantwortlichen Umgang mit persönlichen Daten (digitale Souveränität, Sicherheit, Schutz).

ICT und Business; Konvergenzen für digitale Prozesse und Lösungen

Wenn die IT ausfällt, dann bleibt der Produktion, den Banken und Versicherungen, dem Handel, der Verwaltung die technologische Prozess- und Verarbeitungs-Unterstützung aus. Reibungslose und sichere Prozesse, die Kontrolle von Inputs, Leistung, Ressourcen und Output, das Management von Menschen und Massnahmen – alles baut auf dem perfekten Zusammenspiel und der individuellen Optimierung notwendiger IT-Kompetenzen und -Ressourcen.

Nomenklaturen – IKT Sektor (NOGA IKT)

Steckbrief

Kurzbeschreibung Die Nomenklatur der Wirtschaftszweige der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wird auf der Basis der OECD-Empfehlungen erarbeitet. Im Zusammenhang mit der Definition des IKT-Sektors soll diese Nomenklatur die für die IKT spezifischen Wirtschaftszweige identifizieren. Die Wirtschaftszweige stammen aus der Allgemeinen Systematik der Wirtschaftszweige (NOGA).
Verantwortliches Amt Bundesamt für Statistik, BFS
Verantwortliche Stelle Sektion Wirtschaftsstruktur und -analysen (WSA)
Auskunft Yves Froidevaux; 032 713 67 26 ; info-WSA@bfs.admin.ch
Struktur Der IKT-Sektor umfasst Tätigkeiten, die Waren und Dienstleistungen produzieren, welche die Digitalisierung der Wirtschaft, d.h. die Umwandlung der verwendeten Informationen in Digitalinformationen erlauben. Digitalinformationen können besser manipuliert, kommuniziert, gespeichert, ersetzt usw. werden.
Im Verarbeitungssektor müssen die Produkte einer betrachteten Industrie hauptsächlich eine Funktion zur Bearbeitung und Kommunikation von Information erfüllen, namentlich deren Übermittlung oder Anzeige
Im Dienstleistungssektor müssen die Produkte einer betrachteten Industrie eine Funktion zur Bearbeitung und Kommunikation von Information durch elektronische Mittel zulassen.

Aufgrund der beträchtlichen Auswirkung der IKT auf Tätigkeiten auf die Verbreitung von Information in unterschiedlicher Form (Texte, Audio- oder Videoformate), und dabei insbesondere auf jene mit breit gefächertem Zielpublikum, wurde gleichzeitig ein Sektor “Inhalte und Materialien” definiert, um somit Konzept der “Wissensökonomie” klarer umschreiben zu können. Die entsprechenden Tätigkeiten sollen mit der folgenden allgemeinen Definition ermittelt werden können. “Inhalt konstituiert sich über strukturierte Äusserungen, die an Menschen gerichtet sind und in den Medien oder über damit verwandte Tätigkeiten verbreitet werden.”
Der Mehrwert von Information für die Konsumenten ist nicht physisch messbar; er ergibt sich beispielsweise aus deren Informationscharakteristik, deren erzieherischem und kulturellem Wert, sowie deren Unterhaltungswert.
Konkret entspricht dieser “Inhalte und Materialen” Sektor der Gesamtheit der in Abschnitt J der NOGA aufgeführten Tätigkeiten, mit Ausnahme der bereits in der Definition des IKT-Sektors enthaltenen.

Verfügbare Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, English
Version Definition des IKT-Sektors der OECD (2006)
Revision Keine vorgesehen
Verwandte Nomenklaturen NOGA, ICT Sector (OCDE)
Wichtigste Anwendungen Strukturelle Analyse der Wirtschaft hinsichtlich Wertschöpfung, Beschäftigung und Arbeitsproduktivität.

 

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