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Vier Schlüsseltechnologien werden für den Erfolg aller Branchen entscheidend sein
Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) werden in Zukunft alle Lebensbereiche noch stärker durchdringen und Treiber von umwälzenden Entwicklungen sein. Schlüsseltechnologien wie Cloud Computing und das Internet der Dinge in Kombination mit der Erhebung und Analyse grosser Datenmengen (Big Data Analytics) ermöglichen eine nahtlose Interaktion zwischen Personen, Gegenständen, Diensten und Systemen. Um im Energie- und Verkehrsbereich dem Trend nach zunehmender Verstädterung und intelligentem Energiemanagement nachzukommen, müssen die Energie- und Verkehrsnetze grundlegend anders strukturiert werden. Die IKT ermöglichen dabei den Übergang zu vernetzten, intelligenten Systemen, was eine verstärkte Überwachung der kritischen Infrastrukturen – auch gegen Cyber-Angriffe – erfordert. Die digitale Fertigung (Industrie 4.0) sieht eine vollständige Durchdringung von Industrie, Produkten und Dienstleistungen mit Software und die Vernetzung aller Geräte vor. IKT treiben den Wandel von der kurativen zur präventiven, partizipativen Medizin, indem Echtzeitüberwachung, Langzeiterfassung und Verwaltung von physiologischen Daten möglich ist. Auch hier sind die IKT gefordert, mit innovativen Technologien den Datenschutz zu gewährleisten.

Neue Verarbeitungstechnologien wie die additive Fertigung («3D-Druck») bringen die Entwicklung neuer Werkstoffe mit sich. Es werden bislang nicht herstellbare Strukturen und Geometrien sowie die Produktion von Einzelteilen und Kleinserien möglich. Dazu zählen verbesserte medizinische Implantate und «Werkstoffe» für die regenerative Medizin.

Die Industrie-orientierte Forschung muss stärker gefördert werden

Die angewandte Forschung, das heisst die Forschung zwischen langfristiger Grundlagenforschung und kurzfristiger Produktentwicklung, kommt in der Schweiz zu kurz. Obwohl diese Lücke bereits erkannt worden ist, sind die bestehenden Anstrengungen weiter zu verstärken. Dies kann durch Änderung der Ausrichtung der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) geschehen oder durch neue, zusätzliche Fördermodelle mit Public-Private-Partnership-Charakter. Für diese Forschungstätigkeit im vorwettbewerblichen Umfeld sollte insbesondere der Zugang zu Fördergeldern für die Industrie, vor allem KMU, verbessert werden.

Schweizer Forschungseinrichtungen und Industrie müssen gemeinsam die Material und Prozessentwicklung für neue Herstellungsverfahren vorantreiben. Dazu ist eine nationale Manufacturing-Initiative notwendig

Die Beherrschung der Fertigungstechnologien gilt als eine der Kernkompetenzen in Hochlohnländern, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu erhalten. Dies bedingt eine intensive Zusammenarbeit zwischen akademischer Forschung und Industrie. Kooperationsprojekte, Technologiezentren mit Pilotanlagen für die vorwettbewerbliche Entwicklung und die Bereitstellung von Mitteln für die entsprechende Schulung sind im Rahmen eines Konsortiums zu realisieren.

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