ZRTP
ZRTP ist eine Erweiterung des RTP-Protokolls für den Diffie-Hellmann-Schlüsselaustausch zur Einrichtung einer gesicherten SRTP-Sitzung. Der entsprechende Internet-Draft wurden von Phil Zimmermann et alt. bei der IETF eingereicht.
ZRTP ist eine Erweiterung des RTP-Protokolls für den Diffie-Hellmann-Schlüsselaustausch zur Einrichtung einer gesicherten SRTP-Sitzung. Der entsprechende Internet-Draft wurden von Phil Zimmermann et alt. bei der IETF eingereicht.
Als Assets werden Bestände von Objekten bezeichnet, die für einen bestimmten Zweck, besonders zur Erreichung von Geschäftszielen, benötigt werden. Im IT-Grundschutz wird der Begriff „Assets“ in der Bedeutung von „werthaltigen bzw. wertvollen Zielobjekten“ verwendet.
Das IT-Grundschutz-Kompendium enthält für unterschiedliche Vorgehensweisen, Komponenten und IT-Systeme Erläute-rungen zur Gefährdungslage, Sicherheitsanforderungen und weiterführende Informationen, die jeweils in einem Baustein zusammengefasst sind. Das Kompendium ist aufgrund der Baustein-Struktur modular aufgebaut und legt einen Fokus auf die Darstellung der wesentlichen Sicherheitsanforderungen in den Bausteinen. Die grundlegende Struktur der Bausteine sieht eine Unterteilung in prozess- und systemorientierte Bausteine vor, zudem sind sie nach Themen in ein Schichtenmodell einsortiert.
Unter einem Informationsverbund (oder auch IT-Verbund) ist die Gesamtheit von infrastrukturellen, organisatorischen, personellen und technischen Objekten zu verstehen, die der Aufgabenerfüllung in einem bestimmten Anwendungsbereich der Informationsverarbeitung dienen. Ein Informationsverbund kann dabei als Ausprägung die gesamte Institution oder auch einzelne Bereiche, die durch organisatorische Strukturen (z. B. Abteilungen) oder gemeinsame Geschäftsprozesse bzw. Anwendungen (z. B. Personalinformationssystem) gegliedert sind, umfassen.
Integrität bezeichnet die Sicherstellung der Korrektheit (Unversehrtheit) von Daten und der korrekten Funktionsweise von Systemen. Wenn der Begriff Integrität auf „Daten“ angewendet wird, drückt er aus, dass die Daten vollständig und unverän-dert sind. In der Informationstechnik wird er in der Regel aber weiter gefasst und auf „Informationen“ angewendet. Der Begriff „Information“ wird dabei für „Daten“ verwendet, denen je nach Zusammenhang bestimmte Attribute wie z. B. Autor oder Zeit-punkt der Erstellung zugeordnet werden können. Der Verlust 88 LEITFADEN ZUR BASIS-ABSICHERUNG NACH IT-GRUNDSCHUTZ der Integrität von Informationen kann daher bedeuten, dass diese unerlaubt verändert, Angaben zum Autor verfälscht oder Zeitangaben zur Erstellung manipuliert wurden.
Risiko wird häufig definiert als die Kombination (also dem Produkt) aus der Häufigkeit, mit der ein Schaden auftritt und dem Ausmass dieses Schadens. Der Schaden wird häufig als Differenz zwischen einem geplanten und ungeplanten Ergebnis dargestellt. Risiko ist eine spezielle Form der Unsicherheit oder besser Unwägbarkeit.In der ISO 31000 wird Risiko auch als das Ergebnis von Unwäg-barkeiten auf Zielobjekte definiert. In diesem Sinne wird daher auch von Konsequenzen statt von Schaden gesprochen, wenn Ereignisse anders eintreten als erwartet. Hierbei kann eine Konsequenz negativ (Schaden) oder positiv (Chance) sein. Die obige Definition hat sich allerdings als gängiger in der Praxis durchgesetzt.Im Unterschied zu „Gefährdung“ umfasst der Begriff „Risiko“ bereits eine Bewertung, inwieweit ein bestimmtes Schadensszenario im jeweils vorliegenden Fall relevant ist.
Als Sicherheitsanforderungen werden Anforderungen für den organisatorischen, personellen, infrastrukturellen und technischen Bereich bezeichnet, deren Erfüllung zur Erhöhung der Informationssicherheit notwendig ist bzw. dazu beiträgt. Eine Sicherheitsanforderung beschreibt also, was getan werden muss, um ein bestimmtes Niveau bezüglich der Informations-sicherheit zu erreichen. Wie die Anforderungen im konkreten Fall erfüllt werden können, ist in entsprechenden Sicherheitsmassnahmen beschrieben (siehe dort). Im englischen Sprachraum wird für Sicherheitsanforderungen häufig der Begriff „control“ verwendet.Der IT-Grundschutz unterscheidet zwischen Basisanforderungen, Standardanforderungen und Anforderungen bei erhöhtem Schutzbedarf. Basisanforderungen sind fundamental und stets umzusetzen, sofern nicht gravierende Gründe dagegen sprechen. Standardanforderungen sind für den normalen Schutzbedarf grundsätzlich umzusetzen, sofern sie nicht durch mindestens gleichwertige Alternativen oder die bewusste Akzeptanz des Restrisikos ersetzt werden. Anforderungen bei erhöhtem Schutzbedarf sind exemplarische Vorschläge, was bei entsprechendem Schutzbedarf zur Absicherung sinnvoll umzusetzen ist.
Ein Sicherheitskonzept dient zur Umsetzung der Sicherheitsstrategie und beschreibt die geplante Vorgehensweise, um die gesetzten Sicherheitsziele einer Institution zu erreichen. Das Sicherheitskonzept ist das zentrale Dokument im Sicherheits-prozess eines Unternehmens bzw. einer Behörde. Jede konkrete Sicherheitsmassnahme muss sich letztlich darauf zurückführen lassen.
Die Erstellung einer Sicherheitskonzeption ist eine der zen-tralen Aufgaben des Informationssicherheitsmanagements. Aufbauend auf den Ergebnissen von Strukturanalyse und Schutzbedarfsfeststellung werden hier die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen identifiziert und im Sicherheitskonzept dokumentiert.
Mit Sicherheitsmassnahme (kurz Maßnahme) werden alle Aktionen bezeichnet, die dazu dienen, um Sicherheitsrisiken zu steuern und um diesen entgegenzuwirken. Dies schliesst sowohl organisatorische, als auch personelle, technische oder infrastrukturelle Sicherheitsmassnahmen ein. Sicherheitsmaß-nahmen dienen zur Erfüllung von Sicherheitsanforderungen. Synonym werden auch die Begriffe Sicherheitsvor-kehrung oder Schutzmassnahme benutzt. Als englische Über-setzung wurde „safeguard“, „security measure“ oder „measure“ gewählt.