Risikoausgleich
Wenn in einem Kollektiv der Erwartungswert mit den tatsächlichen Schadenkosten übereinstimmt (insbesondere durch Ausgleich im Kollektiv und in der Zeit). Quelle: www.risknet.de/wissen/glossary
Wenn in einem Kollektiv der Erwartungswert mit den tatsächlichen Schadenkosten übereinstimmt (insbesondere durch Ausgleich im Kollektiv und in der Zeit). Quelle: www.risknet.de/wissen/glossary
An der Effektenbörse das Eingehen von entgegengesetzten Positionen in Aktien eines Übernahmekandidaten und seines voraussichtlichen Übernehmers. Quelle: www.risknet.de/wissen/glossary
Die Motivation eines Unternehmens oder eines Investors Risiken einzugehen. Quelle: www.risknet.de/wissen/glossary
Der Risk Management Prozess gliedert sich in die folgenden Stufen: Risikoanalyse, Prüfen der Handlungsalternativen (vermeiden, vermindern, begrenzen, selbst tragen, externalisieren), Gestaltung der Risikopolitik sowie Durchführung und Kontrolle. Der Prozess der Risikoanalyse wiederum gliedert sich in die Teilprozesse: Identifikation der Risiken und Bewertung der identifizierten Risiken. Die Risikoanalyse ist der schwierigste Teil des Risk Management Prozesses, da hier auch potenzielle, zukünftige Risiken berücksichtigt werden müssen. Wichtig ist es, die Risikoanalyse in den gesamten Planungsprozess eines Unternehmens zu integrieren (daher in der Regel Top-Down Vorgehen). Der Prozess der Risikoanalyse muss die Gesamtunternehmenssicht widerspiegeln. Hierdurch können nicht unerhebliche Kosten gespart werden. Ziel der Risikoanalyse ist die Erstellung eines Risikoinventars / Risikokatalog. Quelle: www.risknet.de/wissen/glossary
Hierzu zählen Bilanzaktiva, traditionelle ausserbilanzielle Geschäfte, Swaps sowie Options- und Termingeschäfte. Zu den Risikoaktiva zählen bei Handelsbuchinstituten ausschließlich Posten, die nicht dem Handelsbereich zugerechnet werden, da Adressenausfallrisiken im Handelsbereich gesondert bei den Handelsbuch-Risikopositionen erfasst werden. Quelle: www.risknet.de/wissen/glossary
Zielsetzung der Risikoaggregation ist die Bestimmung des Gesamtrisikoumfangs des Unternehmens bzw. der einzelnen strategischen Geschäftseinheiten sowie der relativen Bedeutung der Einzelrisiken. In der Praxis werden hierzu die Wirkungen von Einzelrisiken im Kontext der im Unternehmen genutzten Planungsmodelle bewertet, eine Vorgehensweise, die die Verbindung zwischen Risikomanagement und «traditioneller» Unternehmensplanung ermöglicht. So werden risikoadjustierte Kapitalkostensätze (Risk Adjusted Profitability/Performance Measure (RAPM)) oder durch Risiken verursachte «Streuungsbänder» der zukünftigen Gewinne oder Cash-Flows ermittelt, eine Methode, die letztlich zu einer fundierten Beurteilung der Zuverlässigkeit und einer Verbesserung der unternehmerischen Planungen beiträgt.Das geeignetste Verfahren zur Risikoaggregation stellt die «Monte-Carlo-Simulation» dar. Damit lassen sich Wechselwirkungen und Abhängigkeiten zwischen Risiken modellieren. Quelle: www.risknet.de/wissen/glossary
Steuerung eines Unternehmens basierend auf einer risikoadjustierten Erfolgsmessung. Quelle: www.risknet.de/wissen/glossary
Wahrnehmung von Gefahren und Beurteilung der damit verbundenen Risiken, geprägt durch das eigene (subjektive) Verständnis. Quelle: www.risknet.de/wissen/glossary
Engl.: risk perception; Wahrnehmung von Gefahren und Beurteilung der damit verbundenen Risiken, geprägt durch das eigene (subjektive) Verständnis von «Risiko»; vielfach als Oberbegriff zu allen subjektiven Aussagen über Risiko gebraucht. Quelle: www.risknet.de/wissen/glossary
Setzt sich zusammen aus dem Eigenkapital und den Liquiditätsreserven des Unternehmens und ist von der Höhe der vom Unternehmen getragenen Risiken abhängig. Quelle: www.risknet.de/wissen/glossary