Katalysator soll aus Ergas das Maximum herausholen
Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich haben einen Katalysator gefunden, mit dem Erdgasbestandteile in einen Ausgangsstoff für komplexe chemische Verbindungen wie Polymere und Medikamente sowie für Treibstoffe überführt werden können. Verwendet wird Vanadiumphosphat, ein verhältnismässig milder Oxidationskatalysator, der dennoch stabil ist und kaum unerwünschte Nebenprodukte erzeugt. Die herkömmliche Oxybromierung von Methan, wie die Methode genannt wird, kann nur unter hohem Druck von bis zu 30 bar und bei hohen Temperaturen von bis zu 1000 Grad Celsius angewandt werden. Dies macht sie äusserst energieintensiv. Die von den ETH-Forschern entwickelte Methode erlaube es, die Oxybromierung von Methan in einem einzigen Schritt und bei Umgebungsdruck sowie Temperaturen unter 500 Grad Celsius durchzuführen.
Powertage – Branchentreffpunkt der Schweizer Stromwirtschaft
Quelle: ETH Zürich


























































































































